Über mich

2005 war wieder so einer der Wendepunkte in meinem Leben: Ich hatte die Möglichkeit nach der Elternzeit in Teilzeit wieder in den Beruf zu starten und ich nahm die Chance an. Schlagartig veränderte sich alles.

Vorher orientierte sich mein Leben an den Bedürfnissen der Kinder. Und da gab es immer etwas zu tun. Mit dem Beruf kam eine Aufgabe und eine neue Rolle mit zeitlichem Bedarf hinzu.

Meine Erwartungshaltungen an mich selbst in Familie und Beruf wurden zunehmend wirkten wie ein Brandbeschleuniger. Die „ich muss leisten“-Spirale schnappte zu, was blieb war funktionieren ohne viel zu fühlen.

Gewaltfreie Kommunikation! Schau Dir das mal an, das könnte was für Dich sein! Den Klang der Worte habe ich heute noch im Ohr.

Gewaltfreie Kommunikation war damals noch nicht weit verbreitet und vielen unbekannt. Ich schaute das Video von Marshall Rosenberg  an zwei Abenden. Ohne es an etwas festmachen zu können: „Irgendwas machte dies mit mir“. Eine Woche später saß ich neugierig und gespannt in einer Einführung bei Klaus Karstädt. Das war das beste das ich tun konnte, um diesem „es macht was mit mir“ zu folgen.

Nach und nach rückte dieses Modell in mein Leben und es stellten sich die ersten Erfolge ein: „Mama, Du schreist nicht mehr so viel, sondern redest mehr mit uns“ sagte meine Tochter. Beruflich begann ich zu erkennen, wo durch Unklarheit und unausgesprochene Konflikte Projekte in Schieflage gerieten.

Nach mehreren Jahren im Selbstversuch und der absolvierten Trainerausbildung war es dann soweit: Meine erste Einführung. Die Teilnehmer mochten meinen authentischen und lebensnahen Stil. Ich durfte erfahren, dass ich Menschen für die Gewaltfreie Kommunikation öffnen kann. Mein Leben und meine Erlebnisse haben einen realen Eindruck vermittelt, was sich durch das Erlernen der Gewaltfreien Kommunikation im Leben bewegen lässt.

Durch das Veranstalten des Trainings entwickelte ich mich Jahr für Jahr weiter. Gleichzeitig erkannte ich für mich, dass Sprache als zentrale Form unserer Kommunikations- und Kooperationsmöglichkeiten manchmal eher einem Problemkleber entsprach als einem Lösungsmittel – das viele suchen. So habe ich mich um eine Systemische Ausbildung ergänzt.

Der nächste Höhepunkt war 2015 als meine Zertifizierung beim CNVC.  Nach vielen unterschiedlichen nationalen und internationalen Trainings machte ich mich auf, diesen Reflexionsprozess abzuschließen. Nie zuvor war ich so berührt von meinem Entwicklungsweg! Aus einer schwierigen Lebenssituation heraus hatte ich etwas für mich Entscheidendes begonnen. Meine Seminare gaben meinen Teilnehmern neue Perspektiven.

Natürlich kannst man sich von Situation zu Situation hangeln. Viele Jahre wurden Menschen, die an Seminaren in Gewaltfreier Kommunikation teilgenommen haben belächelt. „Schlägst Du etwa?“ Doch wie angemessen ist die Reaktion in Anbetracht aller Entwicklungen in dieser Welt? Ist das noch in unsere Zeit, wie wir sie uns wünschen?

Wenn es etwas gibt, worin sich Menschen einig sind, dann dies: wir möchten Begegnungen auf Augenhöhe in denen wir persönlich (da)sein können.

Menschen sind dann gern mit Dir zusammen, wenn sie eine authentische, aufrichtige und wertschätzende Person gegenüber von sich haben. Du nimmst das Miteinander neu wahr und in dem wie andere Dir begegnen, bemerkst Du Deine eigene Wandlung.

Dabei ist es nicht wichtig, in welcher Rolle Deines Lebens Du gerade handelst. Du lernst persönlich (da)zu sein und Menschen trauen sich dies zunehmend mehr in Deiner Gegenwart auch zu tun.

Mehr und mehr liegt es mir im Magen, wenn ich Menschen sage, wie man „es“ denn sagen soll. Ich finde es richtiger, andere dort abzuholen, wo sie stehen und etwas Neues hinzuzugeben, das Veränderung und Perspektiven für jeden einzelnen bedeutet.

„Die Sprache ist ein Spiegel unseres Verhaltens – ein neues Verhalten braucht eine neue Sprache.  Marshall B. Rosenberg.

Dabei unterstütze ich dich mit Know-how, Coaching oder Workshops.

Einen Teil meiner Arbeitszeit vermittle ich die Chancen der Gewaltfreien Kommunikation in Seminaren oder unterstütze in Coachings und Workshops. In dem anderen Teil lebe ich das Modell in meinem weiteren beruflichen Alltag als Projektleiterin und Netzwerkerin.

Und natürlich bin ich auch noch Mutter, Partnerin, Freundin, Tochter, Schwester… und überall habe ich meinen Lernweg dabei. Ich bin nicht hier die eine und dort die andere Maike, ich genieße es in meinen Rollen persönlich (da)sein zu können, menschlich und auch fehlbar zu sein. Alles gehört dazu: Ganz sein!

Aufgewachsen bin ich in einem Unternehmenshaushalt, habe nach dem Abitur eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau absolviert, nach ein paar Jahren Berufstätigkeit folgte das Studium der Betriebswirtschaftslehre zu dessen Ende das erste meiner drei Kinder geboren wurde. Ich arbeitete im Einkauf, als Assistenz und  in der Personalentwicklung, seit 2009 bin ich freiberufliche Trainerin, Lehrbeauftragte und Netzwerkerin. Und das was ich noch dabei habe:

  • Systemische Beraterin/ Münchener Institut für Systemische Weiterbildung
  • Zertifizierte Trainerin des Center of Nonviolent Communication
  • Weiterbildung zur Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation nach M.B. Rosenberg/ Klaus Karstädt
  • Beraterlizenz für CAPTain Potentialanalyse
  • Creating Workplaces Where People Thrive: Successfully Implementing Needs-Based – Systemic Change in Businesses and Non-Profits/Gregg Kendrick
    Lösungsfokussierte Gesprächsführung/ SySt Institut Insa Sparrer
  • Systemische Strukturaufstellungen/ Syst Institut Insa Sparrer
  • Krisen- und Trauerbegleitung Temenos/ Mathias Clasing
  • Hospitäre Begleitung Sterbender
  • The Work of Byron Katie/ Ralf Heske
  • Scham – Hüterin der Menschenwürde/ Dr. Stephan Marks
  • Compassionate Living/ Robert Gonzales
  • Empathische Versöhnungsarbeit/ Stephan Seibert
  • Diamond Approach/ Christof Bosch
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