Was ist Gewaltfreie Kommunikation?

„Worte können Mauern sein – oder Fenster“ Marshall B. Rosenberg

Mit “Gewalt” in der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) ist nicht die körperliche Gewalt gemeint. Wir sprechen von der Gewalt, die wir in unserem täglichen Sprachgebrauch äußern und erfahren. Die GFK als Methode nimmt uns an die Hand, bisherige Sprachmuster im Umgang mit uns und anderen neu zu gestalten. Dabei dient die Gewaltfreie Kommunikation in erster Linie der Verbesserung des Kommunikationsflusses und dem gegenseitigen Verständnis. Sie verbindet Menschen konstruktiv miteinander – egal in welchem Lebensbereich.

Gleichzeitig bewirkt die GFK beim Formulieren der Anliegen den Blick nach Innen. Es wir eine ICH-Botschaft in Worte gefasst, mit der das was mir wichtig ist und wie es mir geht einen Ausdruck findet. Die meisten Menschen sind in einer bewertenden und urteilenden Spachwelt beheimatet. Dies  haben wir über Jahrzehnte erlernt in Meinungen auszudrücken, wie es uns geht. Meinungen sind meist wackelige Richtungsweiser.

Meine Aufgabe als Begleiterin

Wenn Menschen Dinge im Leben verändern möchten, sei es für sich ganz allein oder im Miteinander braucht es ein Entdecken, was in dieser Meinung steckt. Meine Aufgabe während der Begleitung ist es, dieses Entdecken zu unterstützen. Dafür biete ich empathische Vermutungen oder die Übersetzung von Metaphern in Bedürfnisse und Gefühle an. Ich unterstütze das Ausdrücken, Benennen und Wahrnehmen von Gefühlen und Bedürfnissen, die als Leitfaden für unsere Handlungen dienen. Wenn Sie erkenne, was Ihnen wichtig ist, können Sie dafür Ideen entwickeln, dies auch zu bekommen.

Wie ich mit Ihnen arbeite  und was Sie investieren finden Sie hier

Gewaltfreie Kommunikation ist:

  • ein zentraler Impuls der auf der Logik- und Gefühlsebene Sprachbewusstsein und Persönlichkeit berührt.
  • ein Erkennen der eigenen Authentizität
  • ein Entwickeln einer natürlichen Autorität
  • ein Weg zum „echt sein“

Wie wird Gewaltfreie Kommunikation zum Wendepunkt?

Die GFK sieht im ersten Schritt aus, wie ein einfaches Kommunikationsmodell mit dem Menschen gern Ihre Anliegen an andere herantragen möchten und gleichzeitig höflich zu bleiben. Ich habe schon Vorstellungen davon, wie ich gern behandelt werden möchte. Mit dem Erlernen wird sichtbar, wie wertend der Sprachgebrauch ist, wie sensibel ich selbst und auch der andere reagiere. Die vier Schritte zu formulieren leitet den Wendepunkt ein.

Was hat das mit Augenhöhe zu tun?

Gelebte GFK beschreibt für mich Augenhöhe. Sie beginnen zu verstehen was Ihnen wirklich in den einzelnen Situationen wichtig ist. Erkennen, dass es eine Lösungsebene gibt, mit der das Problem nicht mehr bestünde und gleichzeitig sind noch viele weitere Ebenen in der Situation berührt. Nach und werden Sie mit der Selbsterkenntnis auch die Gefühls- und Bedürfnislage des Gegenüber berücksichtigen können. Gewaltfreiheit in der GFK bedeutet, die Anerkennung der Bedürfnisse des anderen sind genauso wichtig wie meine eigenen.