The Work

„Ich entdeckte, dass ich litt, wenn ich meinen Gedanken glaubte, aber dass ich nicht litt, wenn ich ihnen nicht glaubte und dass dies für jedes menschliche Wesen wahr ist. So einfach ist Freiheit.“ Byron Katie

Unser Denken arbeitet beständig, wir denken nach. Wir überdenken, wir bedenken, wir haben gedacht.

Mit The Work wendet man sich ganz konkret diesen Gedanken zu. Denn sie sind oft hinderlicher im Leben als man es meint.

The Work ist ein Weg, Gedanken, die im Leben Stress verursachen, zu identifizieren und dann zu hinterfragen. Manchmal sind einem diese Gedanken bekannt. Manchmal nicht.

Ein wertender Gedanke, wie z.B. „er/sie ignoriert mich ständig“, wird mit vier Fragen auf seinen Wahrheitsgehalt geprüft.

  1. Ist das wahr?
  2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  3. Was passiert wenn du diesen Gedanken glaubst?
  4. Wer wärst du ohne diesen Gedanken?

In der Begleitung wird zunächst der stressigste Gedanke im Zusammenhang mit einer problematischen Situation gesucht. Die anschließende Fragestellung legt den Fokus auf das Lebensgefühl, dass mit dem Glauben an diesen Gedanken verbunden ist. Direkt im Anschluss wird das Lebensgefühl ohne diesen Gedanken erforscht und welche Handlungsmöglichkeiten sich daraus ergeben können, wenn der Gedanke nicht existieren würde. Das klingt jetzt vielleicht abstrakt und verwirrend.

Es geht darum zu spüren, wie sich die Welt um sich ändert, wenn sich die Gedanken verändern.

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Wie wird The Work zum Wendepunkt?

Vieles dessen, was uns bewegt, bleibt in uns in Gedanken. Sie verursachen auch unausgesprochen Stress. Manche dieser Gedanken wirken in Gesprächen destruktiv, weil Sie Meinungen und Interpretationen dessen, was Sie gerade erleben, als die einzige Wahrheit annehmen.
Ob das wirklich wahr ist, wird mit The Work überprüft.
Wie belastbar ist der Gedanke und welche Auswirkungen hat dies im Verhalten gegenüber dem anderen, wenn ich dabei bleibe.

Gleichzeitig entspringt die Wertung dem, dass ich etwas erkenne, dass ich an meiner Person ablehne. Zu Erkennen, ich bin gerade keinen Deut anders als der andere und handle so, wie ich es nicht möchte, dass der andere es mit mir tut, verändert den Blick auf die Situation.
Zum Wendepunkt wird The Work für mich dadurch, dass ich den eigenen noch gedanklichen Teil eines Konflikts hinterfragen kann. Und es entsteht die Vorstellung, welche möglichen Handlungen ich tun kann, wenn ich meinen eigenen Urteilen nicht glaube.

Was hat das mit Augenhöhe zu tun?

In dem Prozess werden alle Urteile, Wünsche und Forderungen an das Gegenüber ausgedrückt und eine Klarheit über den eigenen Anteil darin gewonnen – ohne dass es mir „von außen“ gesagt wird.
Die Begegnung kann, bereinigt um meinen Anteil, offener gegenüber dem anderen stattfinden.

Ein wiederholtes Üben des Prozesses schärft die Aufmerksamkeit in schwierigen Situationen welche hinderlichen Wertungen auf meiner Seite jetzt zur Verstärkung des Konflikts beitragen.
Es ist mir möglich auf Augenhöhe zu bleiben, wenn ich meine Urteile unterwegs hinterfragen kann.